Verkehr

Nikolassee-Schlachtensee, im März 2014. Die Einfahrt zum Parkplatz der Geschäfte an der Breisgauer Straße soll nach CDU-Vorstellungen besser markiert werden. Die Christdemokraten sehen die Fußgänger durch den Autoverkehr bedrängt.

David Eckel, Vizefraktionschef der CDU in der BVV, kritisiert, Autofahrer könnten nicht erkennen, daß die Straße nur eine Parkplatz-Einfahrt ist. Gefährlich scheint die breite Rampe auch wegen des Gefälles von der Parkfläche in Richtung Breisgauer Straße.

Um Missverständnisse zu vermeiden, sollte dies deutlich farblich markiert oder auch baulich hervorgehoben werden. Eckel könnte sich Warnschilder vorstellen, „auch solche, die nicht StVO-konform sind“ – mit dem Hinweis: „Achtung, Ausfahrt!“ oder „Fußgänger kreuzen!“ damit die Kraftfahrer die Passanten besser wahrnähmen.

„Die Fußgänger haben dort Vorrang. Das muß auch deutlich gekennzeichnet werden“, so Eckel. Der Parkplatz wird seit der Fertigstellung vor zwei Jahren von der Firma „Park & Control“ bewirtschaftet. Diese könnte sich Eckel zufolge genau wie die Investoren des Geschäftszentrums an den Kosten beteiligen.

Wir wollen ein bezirkliches Radrouten-Netz, das alle wichtigen Ziele wie Museen, die Freie Universität, Ämter, Schulen und Einkaufsmeilen verbindet. Wir berücksichtigen dabei die Interessen aller Verkehrsteilnehmer, auch der Autofahrer, um den Verkehr flüssig zu halten. So wollen wir keine Radwege/streifen, die nur zum Ausbremsen anderer Verkehrsteilnehmer führen, neue Radstreifen müssen den Radfahrern nutzen, ohne den in unserem Bezirk noch fließenden Verkehr zu behindern.

Die SPD will z.B. auf der mittleren Spur der Clayallee einen Radstreifen anlegen, der den Verkehr lahmlegt aber auch die Radfahrer gefährdet, wir sind dagegen. Auch die Schloßstraße wird dank Fahrradstreifen zur einspurigen Staufalle. Planungen, historische Pflaster-Straßen mit Teerstreifen für Radfahrer zu versehen und die Anlieger über das rot-rote Straßenausbaubeitragsgesetz dafür zur Kasse zu bitten, lehnt die CDU ab. Die CDU will mit neuen Radrouten nicht anderen Verkehr blockieren, sondern Radverkehr fördern, wo er existiert und sicher möglich ist. Wir setzen uns für die Schaffung weiterer Stellplätze für Räder an Bahnhöfen ein.

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